1984. Es war nicht alles schlecht.

4. April 2020

Okay, ich bin in der Midlife-Crisis. Die Kindheit entschwindet, mit ihr der Kindheit unschuldige Spiele. Zunehmend stelle ich fest, daß ich den Gesprächen von Mittzwanzigern nicht mehr folgen kann, und das, obwohl ich, wie sie, kaum fernsehe; aber ein Smartphone habe ich halt auch nicht. Die Chancen, die Frau fürs Leben zu finden, schwinden von Tag zu Tag, mit jedem ausgefallenen Haar. Alter, Krankheit und Tod habe ich sowieso berufsbedingt ständig vor Augen. Unsere Schwesternschülerinnen sind halb so alt wie ich, unsere Kunden doppelt so alt. Mithin: Ich stehe in der Mitte des Lebens, Zeit für die Krise! Andere würden sich jetzt um die Anschaffung eines schnellen roten Autos kümmern, aber ich bin da bescheidener. Ich kaufe Lego. Ach nee, das habe ich ja mein Lebtag getan. Also kaufe ich Schallplatten. Es ist nie zu spät, ein Hipster zu werden. Coronabedingt haben die Friseure geschlossen, also werden die Haare auch länger.

Neulich fiel mir auf, daß das Jahr 1984 entgegen der skeptischen Prognose George Orwells gar nicht so schlecht war. Ich wurde sieben Jahre alt, und der Lego-Katalog desselben Jahres offerierte mir eine Offenbarung. Graue Burgen! Mit Rittern auf Pferden! Und Wagenrädern und Flitzebögen und Speeren in braun! Dergleichen hatte es nie gegeben. Was stimmte, wobei mein „nie“ den durch mich überschaubaren Zeitraum von ..na.. sagen wir: vier bis fünf Jahren umfaßte. Das katastrophale Element dieser Apokalypse stellte der Hinweis dar: „Neuheit. Lieferbar ab April ’84.“ Na toll, Geburtstag im März.

Zum Geburtstag gab es dann halt das burgähnliche Set 1592, das meine Mutter als Sonderposten im örtlichen Vedes-Geschäft erstehen konnte. Ein durchaus trostspendender Ersatz, mit dem ich sehr ausgiebig spielte, und das bis heute zu meinen absoluten Lego-Favoriten zählt. Und die grauen Burgen konnte ich bis Weihnachten im Katalog bewundern. Was ich ebenfalls ausgiebig tat. Zu Weihnachten gab es dann 6073: „Kleine Burg (aufklappbar) mit Wachttürmen, Zugbrücke, Rittern und Pferden“.

Gestern schließlich wandelte mich die Lust an, das Ding nochmal zu bauen. Ich hab’s ja da, im Eigenkarton gelagert auf meinem Kleiderschrank. Im funzeligen Licht der Schreibtischlampe ahnte ich schon die ein oder andere Vergilbung, als ich – musikalisch begleitet von Iron Maiden und Metallica – die kleine Burg baute.

Iron Maiden und Metallica hörte ich natürlich nicht, als ich das Modell am Heiligen Abend 1984 erstmals baute, doch auch da war das Licht funzelig. Unmittelbar feierte ich die Adlerritter, bis heute mein Signé. Nicht unbedingt angetan war ich seinerzeit von der asymmetrischen Gestaltung des Torbogens.

Diese Form ergibt sich scheinbar aus den verwendeten Teilen; die rote Seilwinde ist offenkundig zu groß für die gewählte Tiefe des Torbogens. Trotzdem hätte man die sich daraus ergebende Form ja auf der anderen Seite spiegeln können, indem man die Dimensionen des Formteils durch andere Teile simuliert. Daß dies nicht geschehen ist, muß ich also dem puren Mutwillen des Designers zuschreiben. Überhaupt ist der gesamte Aufbau dieses Gemäuers sehr viel weniger symmetrisch, als es auf den ersten Blick scheint. Zwar sind Tor und Klappnaht mittig angeordnet, zwar erheben sich beidseits ähnliche Türme, doch da endet die Symmetrie.

Der blaue Turm wird gestützt durch einen massiven Holzpfosten, an welchem die kämpfende Garde ein Schwert vorfindet, sollte es gebraucht werden. Unter dem gelben Turm hingegen befindet sich der Kerker.


Durch diese massiv gebaute Kerkertür frißt sich niemand! Ich finde sie in ihrer schlichten Zweckmäßigkeit nach wie vor spitze. Durch den etwas ausladenderen Platzbedarf des Verlieses ergibt sich die Notwendgkeit, den steinernen Pfosten des darüberliegenden Turms mit einer Art Blendzinne zu umgeben.

Wie vom Katalog versprochen und auch hier bereits vorexerziert, läßt sich die Burg aufklappen. Weitere im Programm vorgesehene Burgwandstücke ließen sich auf diese Weise in die Burg integrieren. Im Jahre 1984 waren dies bereits das Mauerstück beim Belagerungsturm 6061 und die Schmiede 6040. In den folgenden Jahren kamen das Gasthaus 6067, das Waffendepot 6041 und die belagerte Mauer 6062 hinzu. Auch das Nachfolgemodell für die hier besprochene Burg 6073, das seinerseits aufklappbare Ritterschloß 6074, konnte in die modulare Gesamtstruktur eingepaßt werden, auf zwiefache Weise sogar. Dies nur, um mal zu verdeutlichen, weshalb die auf mehrere Jahre angelegte modulare Systemstrategie vergangener Lego-Epochen, namentlich 1984 bis 1992, nicht nur dank nostalgischer Verklärtheit, sondern auch objektiv besser war als die lieblos hingerotzten Friß-oder-stirb-Serien, mit denen Lego das Rittersegment in den letzten Jahren punktuell bediente.

Dessen ungeachtet ist die „Kleine Burg“ 6073 für sich genommen nicht besonders spektakulär. Sie stellt den Rittern und Knappen keinerlei Wohnunterkünfte zur Verfügung, vielmehr handelt es sich um eine rein militärische Festungsanlage. So lange nämlich, bis die oben erwähnten modularen Komponenten hinzugefügt werden und aus der Burg eine Stadt wird. Dennoch scheint es sich um eine Ganerbenburg zu handeln, erkennbar an den beiden farblich unterschiedlichen Wappen derselben Familie. Jeder Erbe bewohnt seinen Turm, das wird im Winter ganz schön zugig.

Die oben gezeigten Schallplatten wollte ich jetzt hier nicht rezensieren, also mache ich’s auch nicht. „The Top“ ist ganz gut, „Powerslave“ und „Ride The Lightning“ sind phantastisch, „Hyaena“ ist sehr gut. Das Reunion-Album von Deep Purple geht so. Die unverbrauchte Spontaneität von „In Rock“, „Fireball“ und „Machinehead“ wird erwartungsgemäß nicht wieder erreicht. Außerdem hat Ian Gillans Stimme nach seinem Black-Sabbath-Intermezzo („Born Again“) ganz schön gelitten.


CD-Regal revisited: Pink Floyd (3)

14. November 2018

Da ich nach „The Wall“ und „Dark Side of the Moon“ keinerlei Anhaltspunkte mehr hatte, griff ich beim nächsten Trip zum Plattenladen (Was in meinem Fall heißt: Geschäft, welches CDs führt.) wahllos ins Fach mit den Pink-Floyd-Scheiben. Es war also Zufall, daß ich das Debut-Album herauszog, zumal alle CDs im Fach unabhängig vom tatsächlichen Erscheinungsdatum der Alben ℗ 1994 waren, weil Pink Floyd zu jener Zeit ihren Katalog einem Re-Mastering unterwarfen. Nicht, daß ich damals gewußt hätte, was das bedeutet. Oder daß ich das heute so ganz genau wüßte. Jedenfalls erscheint es opportun, im folgenden chronologisch vorzugehen, denn die Reihenfolge meiner Anschaffungen ist im Mittelteil kaum mehr zu rekonstruieren.

Wie alles begann

Syd Barrett war in Cambridge ein Schulfreund von Roger Waters und spielte in seiner Freizeit mit David Gilmour Gitarre. Nach dem Abi, oder wie das in England auch heißen mag, zog es die Jungs nach London, wo Syd sich an der Kunsthochschule einschrieb und Roger Waters Architektur studierte. Dessen Kommilitonen waren unter anderem Nick Mason und Richard Wright, mit denen er in Bands unter wechselnden Namen spielte, ehe schließlich 1965 selbviert mit Syd Barrett die Band „The Pink Floyd Sound“ entstand. Der Name geht zurück auf Syds favorisierte Blues-Musiker Pink Anderson und Floyd Council, wiewohl ich meine obige Lego-Darstellung der Namensfindung auch plausibel finde, denn die Band spielte nach anfänglichen Blues- und Jazz-Interpretationen schließlich psychedelischen Rock, und das nicht ohne Drogeneinfluß. Durch intensive Live-Auftritte machte sich die Band in Londons Musikszene rasch einen Namen, und ab 1966 war sie die Hausband des UFO-Clubs. Mit „Arnold Layne“ und „See Emily Play“ wurden in März und Juni 1967 zwei erste Singles veröffentlicht, ehe im August das Debut-Album „The Piper at the Gates of Dawn“ in die Läden kam. Auf diesem Album sind die beiden Lieder der ersten Single und der A-Seiten-Titel der zweiten Single nicht enthalten; so war das früher. Zu den Singles kommen wir aber aus Gründen später. Übrigens war der „Sound“ inzwischen aus dem Band-Namen gestrichen worden, weil der Hörer ja nicht eigens darauf hingewiesen werden mußte, daß da was klang.

The Piper at the Gates of Dawn

Der Titel des Albums geht auf eine Kapitelüberschrift im Kinderbuch „Der Wind in den Weiden“ zurück, von dem sich Syd Barrett inspiriert sah. Er war schon bei den vorab veröffentlichten Singles der Hauptsongschreiber gewesen, und auch dieses Album trägt seine Handschrift sowohl hinsichtlich der Texte, die er schrieb und sang, als auch der Melodien, die er komponierte und als Gitarrist zu Gehör brachte. Zehn der elf Stücke sind nach damaligem, an den Beatles orientierten Geschmack eher kurze, zwischen 2:11 und 4:26 Minuten lange Popsongs, doch mit „Interstellar Overdrive“ eröffnet ein fast 10-minütiges Instrumentalstück die B-Seite. Da auch die A-Seite mit einem weltraumthematischen Stück, „Astronomy Domine“, beginnt und der sphärisch-psychedelische Klang auch durch die Songs „Lucifer Sam“ und „Pow R. Toc H.“ wabert, kann das Abum als prominentes Beispiel für das Subgenre Space Rock gelten. Gleichzeitig wartet „Pow R. Toc H.“ aber auch mit einem Jazz-artigen Klavierpart und hiphop-mäßigen Stimmeffekten, dargeboten von Syd Barrett, auf. Wenn das nicht progressiv ist! Da weiß ich gar nicht, was ich als Hörbeispiel einbinden soll.
Versuchen wir’s mal mit „Lucifer Sam“, das auch einem Tarantino-Soundtrack gut zu Gehör stehen würde:

Nach „Dark Side of the Moon“ und „The Wall“ bemerkte ich damals, ca. 1998, durchaus, daß dieses Album anders klang. Anders, aber auch gut; ich war ja unvoreingenommen und Neuem gegenüber offen. Den Begriff „Psychedelic Rock“ kannte ich da noch gar nicht, und dennoch war mein Interesse geweckt.

The Pink Floyd, wie sich ja damals nannten, machten unterdessen weiter Musik und legten noch im selben Jahr, immer noch 1967, eine weitere Single nach, welche die Songs „Apples and Oranges“ als A- und „Paint Box“ als B-Seite enthielt, aber kommerziell weniger erfolgreich war als die vorherigen Scheiben. Im April 1968 folgte als Überbrückung bis zur Veröffentlichung des zweiten Albums eine weitere Single, weil es die Gesetze des Schallplattenmarktes in den 60er Jahren so wollten. „It Would Be So Nice“ mit der B-Seite „Julia Dream“ kam ohne die Mitwirkung von Syd Barrett zustande, stattdessen ist David Gilmour zu hören. Wie konnte das sein?
Wie oben beiläufig erwähnt, spielten Drogen eine Rolle, und Syd experimentierte gerne damit. Offenbar vertrug er psychoaktive Substanzen aber weniger gut als seine Bandkollegen, die auch keine Kinder von Traurigkeit gewesen sein dürften. Er veränderte sich, wurde lethargisch, unzuverlässig. Auf der Bühne war er bisweilen ein Totalausfall, stand nur herum, spielte seine Gitarre nicht, sang irgendwas oder gar nichts. Daher wurde Syds Freund David Gilmour, den Roger Waters ja auch kannte, gebeten, bei Konzerten als zweiter Gitarrist zur Unterstützung Syds mitzuspielen, was dazu führte, daß David mit zunehmender Abwesenheit des etatmäßigen Bandleaders bald zum ersten und alleinigen Gitarristen wurde und auch die Gesangsparts von Barrett übernahm. Irgendwann traten Pink Floyd dann ganz ohne Syd auf, benachrichtigten ihn nicht einmal mehr über Auftrittstermine. An den Arbeiten zum zweiten Longplayer nahm er aber noch teil, so daß Pink Floyd für kurze Zeit eine fünfköpfige Combo war.

A Saucerful of Secrets

Auch auf diesem Album vom April 1968 sind die vorab veröffentlichten Singles nicht enthalten. Bedingt durch die psychischen Probleme des vormaligen Hauptsongschreibers wird „A Soucerful of Secrets“ nicht von diesem dominiert, vielmehr befindet sich nur ein Stück Barretts auf dem Album. Mindestens zwei Songs aus seiner Feder wurden zwar aufgenommen, blieben aber bis heute unveröffentlicht im Giftschrank der Band, weil sie die anderen Mitglieder für die Öffentlichkeit unzumutbar deuchten.
So traurig der Zusammenbruch Syds auch war, den anderen eröffnete er die Gelegenheit, ihr eigenes kreatives Potential zur Geltung zu bringen. Neben Syd konnte so vor allem Roger Waters mit vier, aber auch Rick Wright mit drei Nennungen Writing-Credits ergattern. Das fast zwölf Minuten lange Titelstück, von Experimentierfreude geprägt, trägt gar die Namen von allen vier Mitgliedern, wobei David Gilmour das vierte ist, denn Syd Barrett war da schon offiziell aus der Band entlassen.
So kann es nicht wundernehmen, daß die Gesamttonlage des Albums weniger poppig ist als auf dem Vorgänger. Dem psychedelischen Space-Sound blieb die Band aber treu, namentlich bei den Songs „Let there be More Light“ und „Set the Controls for the Heart of the Sun“, welches hier als Höreindruck dienen soll:

Daß man sich gezwungen sah, Syd Barrett aus der Band zu feuern, ging den verbliebenen Mitgliedern und dem ihn ersetzenden David Gilmour lange nach, denn immerhin war Syd nicht nur der kreative Kopf der Gruppe, sondern ein Freund und ein netter Kerl. Aber abgesehen davon, daß eine gedeihliche Arbeit mit ihm schlicht nicht mehr möglich war, waren weder die Jungs in der Lage, mit der Situation angemessen umzugehen, noch stand professionelle psychologische und psychiatrische Unterstützung zur Verfügung. Und so hing das Schicksal Syd Barretts fürderhin wie eine Nemesis über dem weiteren Schaffen von Pink Floyd. Die Band kompensierte ihr schlechtes Gewissen unterdessen mit Auftritten und Aufnahmen; schon im Dezember 1968 folgte die nächste Album-unabhängige Single „Point Me at the Sky“ mit der B-Seite „Careful with that Axe, Eugene“. Aber zu den Singles kommen wir, wie gesagt, später. Zum Teil sehr viel später.

„Music from the Film More“ und „Zabriskie Point“.

Im Jahre 1969 waren The Pink Floyd nicht mehr nur in der Londoner Clubszene ein Begriff, sondern durchaus weltweit bekannt, wenngleich sie auch noch keine Superstars waren. Dieser Status brachte es mit sich, daß sie einerseits interessant geworden waren für Filmproduzenten, gleichzeitig aber auch noch nicht reich genug, um Auftragsarbeiten abzulehnen. Im Jahre 1969 wurden sie daher von Barbet Schroeder (ein Männername!) beauftragt, die Musik für sein Regiedebüt „More“ zu schreiben, einem Drogendrama vor dem Hintergrund der Hippie-Bewegung. Dreizehn der im Film verwendeten Stücke wurden als Soundtrack-Album veröffentlicht, durch die bauartbedingte Höchstspieldauer einer Langspielplatte mußten weitere Songs unter den Tisch fallen; diese wurden erst 2017 im Rahmen einer Gesamtretrospektive veröffentlicht, liegen mir aber nicht vor. Dafür liegt mir zusätzlich zur CD auch eine LP-Version vor, die im Unterschied zur CD „Soundtrack from the Film More“ heißt.

Zunächst war ich seinerzeit, immer noch Ende der 90er, von diesem Album enttäuscht, da ich inzwischen anderes von Pink Floyd gewohnt war. Ihrer Bestimmung als Soundtrack gemäß enthält die Platte vermehrt kürzere Instrumentalstücke, die ohne störenden Gesang Szenen im Film musikalisch untermalen. Anders als bei einem normalen Album geht es auch nicht darum, die Grundstimmung des Albums aufrechtzuerhalten und durchzuziehen, sondern die Musik reagiert auf die situationsbedingt wechselnden Stimmungen im Film. Daher bietet „More“ zum einen lyrische Passagen wie „Cirrus Minor“ und „Cymbaline“ zum andern aber auch rockige Stücke wie „Ibiza Bar“ oder „The Nile Song“, welcher geradezu als Hardrock-Song zu bezeichnen ist. Bei nochmaligem Anhören und eingedenk ihrer Funktion vermag die Scheibe durchaus zu gefallen. Zur Abwechslung sei daher mal der „Nile Song“ zu Gehör gebracht:

Auch Michelangelo Antonioni („Blow Up“) sicherte sich die Dienste Pink Floyds für den Soundtrack zu seinem Film „Zabriskie Point“. Allerdings sollte PF hier nicht in Eigenregie den kompletten Score füllen, sondern mußte sich den Platz unter anderem mit The Greatful Dead teilen. Auf der Sondtrack-LP sind drei Songs von Pink Floyd enthalten, von denen einer eine modifizierte Neueinspielung von „Careful with that Axe, Eugene“ ist.

Als CD besitze ich diesen Soundtrack gar nicht, da ich aus dem Umstand, daß es sich um eine Kompilation mit mehreren Bands handelt, irgendwie nie eine erhöhte Mußichhabenhaftigkeit abgeleitet habe. Die LP hätte ich auch nicht, wäre sie mir nicht beiläufig im Gebraucht-CD-Laden (mit Platten-Keller) in die Hände gefallen; da ließ ich sie natürlich nicht stehen. Vielleicht sollte ich doch mal die Augen offenhalten. Als Höreindruck bis dahin erstmal „Crumbling Land“:

Bereits zuvor hatte Pink Floyd Musik zu Soundtracks beigesteuert. 1968 eine Live-Aufnahme von „Interstellar Overdrive“ für „San Francisco“, und ebenfalls 1968 eigens geschriebene Musik für den Film „The Committee“. Aber das kennt ja alles niemand. Nein, ich auch nicht. Ich hab’s auch gerade erst im Zuge meiner Recherchen gelesen.


Voll old school, ey.

18. Oktober 2011

Oldschool
Gerade fand ich beim Stöbern auf der eigenen Festplatte einige Bilder wieder, mit denen ich mal an einem Wettbewerb teilnahm, aber natürlich nichts gewann. Hatte ich auch nicht erwartet. Es war ein Wettbewerb der Firma Nikon, dessen Spuren nurmehr indirekt im Internet zu finden sind. Vorgegeben waren die Worte „Ich bin“, gefolgt werden sollten sie von was total Kreativem, überlagernd ein ebenso total kreatives Foto. Ich finde meine Beiträge immerhin ausreichend gut, um sie hier doch noch einmal zu zeigen. In diesem Sinne: Bitte lächeln!

Aber wie es so meine Art ist, spielte ich da auch etwas mit unde- chiffrierbarem Subtext:

Vogelfrei

Das ließ die wenigen Betrachter dieses Wettbewerbsbeitrags natürlich verstört zurück. Und das erst:

Wirklich vogelfrei

Aber Hauptsache, ich hatte meinen Spaß.