Eröffnet: Die Werkschau!

20. Mai 2013


Da ich ja nicht mehr zum Bauen komme, schon gar nicht von größeren MOCs, muß ich leider auf olle Kamellen setzen, um die Erinnerung wachzuhalten, daß das mal anders war. Darum habe ich hier im Blog, der zunehmend die Funktion einer Homepage erfüllt, mal eine Sektion mit meinen Lego-Eigenbauten eröffnet. Sie findet sich oben unter „Werkschau“, weil sie eben das ist. Enthalten sind fast alle meine Lego-Bauwerke, einigermaßen chronologisch geordnet, bisweilen mit Text, immer mit Bildern. Die Tendenz ist eindeutig: Früher herrschten große, komplexe Bauten vor, vorgestellt in endlos vielen Bildern. In jüngerer Zeit baute ich eher kleine Dinge, die oft in einem einzigen Bild umfänglich dargestellt sind.
Manchmal hätte ich ja Bock, was Großes zu bauen, aber ich habe einfach keine Lust…


Ein Freund, ein guter Freund…

17. August 2010

Es ist gut zu wissen, daß man welche hat. Wenn man welche hat. Auch wenn einmal, wie auf den Bildern, keiner zu sehen ist. Doch zwei wohnen links und zwei wohnen rechts, und die Treppe herauf können auch noch zwei kommen.

Doch ist das natürlich nur eine Kulisse. Wie im echten Leben … dieser Kulisse, wo sie den Hausflur des Gebäudes bildet, in dem vier Sechstel, also zwei Drittel, der Friends aus der gleichnamigen US-Sitcom wohnen. Wenn man nun versucht, die hinter den Türen befindlichen Wohnungen zum Flur in Beziehung zu setzen, und sich dann noch das Äußere des Hauses vor Augen führt, wie es als Zwischenschnitt zuweilen in der Fernsehserie gezeigt wird, dann paßt da so manches nicht zusammen. Das trifft sich gut, denn in meinem Lego-Modell paßt auch so manches nicht, aber das muß keiner wissen.

Überhaupt ist es erstaunlich, wie aufwendig* der Bau eines Potemkinschen Hausflurs ist. Da er einem relativ realen Vorbild folgt, kommt es auf jedes Detail an, aber nicht jedes Detail läßt sich gut mit Lego darstellen. Und dann müssen Kompromisse gemacht werden, in der Regel die Größe betreffend, oft auch die Stabilität angreifend. Aber was soll’s, ist ja nur eine Kulisse. So baut man denn fröhlich vor sich hin, ändert hier eine Kleinigkeit, muß deswegen dort alles noch einmal umbauen, kommt zu der Erkenntnis, mit drei Stück nicht genug beige Hülsen zu haben, vor allem, da deren eine irgendwo anders verbaut ist und erst wiedergefunden werden muß, und am Ende ist es, ehe man sich versieht, halb fünf. Morgens. Und während des Zähneputzens kommt einem eine gute Idee fürs Deckenlicht. Kann man schlafen, ehe sie in die Tat umgesetzt wurde? Nein.
Anderntags plästert es dann fortwährend, was ein Grund ist, weshalb die Bilder nicht gelingen wollen. Alle anderen Gründe, vornehmlich die eigene Unfähigkeit, werden mit Hilfe von Barbara beiseitegeräumt. Gut, wenn man Freunde hat, selbst wenn sie nicht right across the hall wohnen.

*) Jawohl, mit e.