Eröffnet: Die Werkschau!

20. Mai 2013


Da ich ja nicht mehr zum Bauen komme, schon gar nicht von größeren MOCs, muß ich leider auf olle Kamellen setzen, um die Erinnerung wachzuhalten, daß das mal anders war. Darum habe ich hier im Blog, der zunehmend die Funktion einer Homepage erfüllt, mal eine Sektion mit meinen Lego-Eigenbauten eröffnet. Sie findet sich oben unter „Werkschau“, weil sie eben das ist. Enthalten sind fast alle meine Lego-Bauwerke, einigermaßen chronologisch geordnet, bisweilen mit Text, immer mit Bildern. Die Tendenz ist eindeutig: Früher herrschten große, komplexe Bauten vor, vorgestellt in endlos vielen Bildern. In jüngerer Zeit baute ich eher kleine Dinge, die oft in einem einzigen Bild umfänglich dargestellt sind.
Manchmal hätte ich ja Bock, was Großes zu bauen, aber ich habe einfach keine Lust…


Grunz, quiek, schubber, suhl!

16. März 2010

Da „Bauer“ ja mein zweiter Vorname ist, habe ich circa 25 Jahre auf Bauernhofsets von Lego gewartet. Playmobil hatte einen Bauernhof, im Duplo-Sortiment gehörte er selbstverständlich auch dazu, bloß für Minifigs gab es so etwas nie. Bis letztes Jahr. Kühe! Aber ansonsten, naja, geht so; das Gehöft ist etwas löchrig.

Dieses Jahr wurde nachgelegt. 7684 bringt uns Schweine! Und einen weiteren Traktor. (Bilder = Links)

Das Set ist in der Gesamtschau irgendwie sehr viel breiter als hoch. Kein Wunder, daß der Karton so überdimensional groß sein mußte.

Der Schweinekoben hat fast alles, was ein solches Gehege braucht. Strohbestreute Liege- plätze fürs Borstenvieh, eine Wassertränke, braunes Zeugs, welches das Stadtkind gar nicht identifizieren will, und zwei Futtertröge in innovativer Bauweise. Das Gehege kann man nicht in legotypischer Weise rechtwinklig anordnen, da sich sonst das Törchen nicht schließen läßt.

…und dann geht das Knirpsschweinchen stiften. Drücken wir ihm die Daumen! Denn sollte ihm die Flucht nicht glücken, könnte es einem traurigen Schicksal entgegensehen, sofern es nicht Eier legt, Milch gibt und Wolle liefert. Glaube ich aber alles nicht.

Der Traktor ist eigenartig. Je nach Perspektive wirkt er äußerst gelungen oder auch grob mißlungen. Das liegt wohl am Radstand in Tateinheit mit der Breite des Gefährts. Ohne den Traktor mit Anhänger hätte man natürlich billiger an die Schweineherde kommen können, aber ich will nicht meckern.

Auf dem Teller ziehe ich Rind vor, doch der Niedlichkeitsfaktor der Lego-Schweinchen überwiegt den der Kühe.