Werkschau

Meine Lego-Eigenbauten. Mehr oder weniger in chronologischer Abfolge. Bisweilen mit Text. (Bilder = Links)

Das Haus der wandernden Seelen. Erbaut ca. 1993, Einrichtung runderneuert, sobald jeweils gewisse Teile verfügbar waren, die es zuvor einfach noch nicht gab. Inspirieren ließ ich mich wohl von Häusern, wie sie etwa in Miss-Marple-Filmen die Kulisse bilden.

„Amsterdam“. Gebaut eigentlich nach dem Vorbild eines lübschen Patrizierhauses. Diese Straßenzeile war im Dezember 2000 mein Coming-out als Lego-Bauer, nachdem ich zuvor monatelang im Forum bei 1000steine.de bloß herumgealbert hatte.

Die Veste Falckenstein. Fast zwei Jahre lang sammelte ich Material, um endlich eine große Burg zu bauen, ohne Wandformteile. Ende 2001 war sie passend zum ISCC-Bauwettbewerb auf 1000steine.de fertig. Sie wanderte noch zu Ausstellungen in Hattersheim und Berlin, ehe sie dem Fußboden gleichgemacht wurde.

Die Elversumer Wassermühle. Entstanden ist sie als Beitrag zum 2nd International Creativity Contest auf 1000steine.de, was den leicht bescheuerten Text erklärt.
Anregungen holte ich mir in Otfried Preußlers Roman Krabat.

Die Kathedrale von Persebeck. Für denselben Wettbewerb, für den ich die obige Mühle baute, errichtete ich auch dieses Kathedralenfragment, das leider nie zu einem vollendeten Gotteshaus wurde. Offenbar war ich nicht ausgelastet, aber beide MOCs schafften es beim Wettbewerb in die Top 10. Angeregt war diese Baustelle durch David Macaulays Buch „Sie bauten eine Kathedrale“.

The Canterbury Murder. Wenn man schon mal einen gotischen Bau als Kulisse zur Verfügung hat, muß man ihn auch nutzen. Ich tat dies, indem ich den Mord an Erzbischof Thomas Becket für John Markhams Second Annual Gothic Lego Building Contest inszenierte.

Der Thesenanschlag. Im Oktober 2002 ging mir das allgemeine Halloween-Gehabe wohl etwas auf den Zwirn. Als Gegenentwurf baute ich aus meinen letzten zusammengekratzten grauen Teilen dieses Kirchenportal und ließ einen Augustinermönch 95 Thesen darannageln. Geboren war eine neue Tradition, das „MOC zum Tage“. Dieser Tag war allerdings immer der 31. Oktober.

Der Turm im Einsamen Wald. Der Zauberer Greisbart residiert natürlich in einem Turm. Das tun seit Saruman ja annähernd alle Zauberer. Ich löge, behauptete ich, dieser Zaubererturm sei ohne jede Inspiration durch die Herr-der-Ringe-Verfilmungen entstanden. Greisbart hat hier alles, was ein Magier braucht: Bibliothek, Hexenküche, fließend Wasser, eine Drachengrotte und einen Besenflugstartplatz.

Der blaue Engel. In meiner Hybris glaubte ich einst, ich könnte in jeder Minifigwelt bauenderdings reüssieren, mithin auch im Weltraum. Darob steckte ich einige blaue und graue Steine zu einem Moonbase-Modul zusammen. Letztendlich stellte sich heraus, daß die genormten Korridoranschlüsse zu niedrig waren, da dieser Standard zwischenzeitlich verändert wurde.

Erntezeit in Elversum. Im fiktiven westfälischen Kirchspiel Elversum gab es eine Wassermühle, also lag es nahe, Getreide anzubauen, das dortselbst gemahlen würde. Für die Anschaffung einiger Handvoll beiger Antennen mußte ich mich einst belächeln lassen, aber hier tun sie ihren Dienst.

Der Reichstag zu Worms. Dies ist eigentlich nicht die zweite, sondern erst die dritte Folge der kleinen Lutherserie, allerdings wird hier der Reihenfolge der Ereignisse der Vorzug gegeben vor der korrekten chronologischen Abfolge der Lego-Adaptionen.

Eine Feldscheune. Dies ist eine einsame Scheune, wie man sie bisweilen am Feldrand findet, grau und verwittert, dennoch unleugbar idyllisch. Idyllischer für den Spaziergänger als für den fleißigen Bauersmann, der im Schweiße seines Angesichts die Ackerkrume bricht.

Korrespondierende Statuen. Ausgehend von einer weißen Zopfperücke, die mir günstig in die Hände fiel, baute ich zunächst zwei weiße Marmorstatuen, und dann noch zwei, die allerdings nicht selbviert existieren konnten, da nur ein Haarteil vorhanden war.

Battersea Power Station. Als Pink-Floyd-Fan war mir seit langem das Cover des Albums „Animals“ bekannt, ohne daß ich das markante Gebäude darauf zuordnen konnte. Aber dafür gibt es ja Wikipedia. Und bei Gelegenheit baute ich es im Micro-Maßstab nach.

Albironas Halle. Diese asturische Palastaula baute ich mal wieder passend zu einem ISCC, und zwar nach realem Vorbild. Zwischen 30 Wettbewerbsbilder plus Zusatzbilder ist der Text geschoben. Diesen verfaßte ich unter Kopfschmerzen nach einem Bilderknips- und -bearbeitungsmarathon.

Ein Gehöft. Dies ist eine Hofstatt, wie sie im finster’n Mittelalter wohl auf dem platten Lande vorgekommen sein mag. Und ausgerechnet hier sind einige Bilder überbelichtet. Anregungen holte ich mir mal wieder aus einem Buch, nämlich aus „Die Brüder Löwenherz“.

Die Entführung. Eigentlich die letzte Folge der Luther-Reihe, doch gemäß der Chronologie der historischen Ereignisse geschah dies nach dem Reichstag zu Worms. Diese Luther-Episode war in einem Bild erzählt, doch verdient die Kulisse im Micro-Format nähere Erwähnung.

Legolize it! Ich habe im Leben noch kein Gras geraucht, habe also eigentlich auch keine Veranlassung, den Konsum von Haschisch zu propagieren. Tu ich ja auch nicth. Ich propagiere das Bauen mit Lego. Dieses MÖCchen wurde nur um des Wortspiels willen gebaut.

Am Brunnen vor dem Tore. Da steht eine tausendjährige Linde. Bäume aus Lego zu bauen, ist so eine Art Hobby von mir. Allzu oft erforden Szenerien umfänglichen Baumbestand. Das sieht hübsch aus und geht so lange gut, bis das Bauwerk irgendwohin transportiert werden soll.

Aftereight & sonstiger Möbelkram. Die Möbeltischlerei im Lego-Maßstab hat mich immer schon fasziniert. Denn auch Minifigs wollen angemessen eingerichtet sein. In dieser Galerie werden mal diverse Einzelstücke präsentiert, die es zum Teil auch in größere Eigenbauten geschafft haben. Oft mehrfach.

Der Wurf des Tintenfasses. Legenden ranken sich um Luthers Wurf mit dem Tintenfaß. Grund genug, auch dieses Ereignis im Lego-Bild festzuhalten. Für dieses MOC habe ich die Innenansicht von Luthers Stube auf der Wartburg recherchiert, um größtmögliche historische Genauigkeit zu gewährleisten…

Ein Torii. Derartige zumeist hölzerne Tore stehen im shintoistisch geprägten Japan an Stellen, an denen der Wohnsitz einer Gottheit vermutet wird. Sie markieren den Eingang zum Schrein. Inspiriert wurde dieses MOC natürlich vom bekannten Itsukushima-Schrein.

Piraten! Daß in Legos Piratensets die Figuren immer gleich aussahen, hatte mich schon als Kind gestört und veranlaßt, mit bemaltem Papier und Kleber die Figuren zu individualisieren. Inzwischen gibt es jedoch genügend legoeigene Mittel, dies zu tun.

Luther begins. Jede Serie braucht ein Prequel, haben findige Filmschaffende herausgefunden und ihre Lehren aus dieser Erkenntnis gezogen. Also soll auch meine kleine Luther-Serie ein solches bekommen. Nachdem die Reihenfolge der Enstehung der einzelnen Folgen bis jetzt durcheinandergeraten war, ist dies nun auch mit der Chronologie der Ereignisse der Fall.

Evelyn Hamann und Loriot. Evelyn Hamann starb. Das hätte nicht sein müssen, aber erforderte eine kleine Würdigung in Form eines Lego-Bauwerks. Und als hätte das nicht schon genügt, starb dann auch noch Loriot. Die deutsche Sofalandschaft ist nicht mehr dieselbe.

Gronlifs Zauberwald. Der grüne Zauberer hatte sich bereits in Albironas Halle vorgestellt. Hier also lebt Gronlif nun, im finstern Walde, wo dennoch Sonnenblumen blühen. Bäume mal wieder. Darunter auch ein sprechender Baum namens Knarz, den Gronlif hütet.

Zwei Tankwagen. Der Fahrzeugbau gehört nun wahrlich nicht zu meinen Spezialdisziplinen. Dennoch erforderte es ein Bauauftrag, zwei Tankwagen zu konstruieren. Diese sollten in ein größeres Tanklager-MOC eingebettet werden. Wurden sie dann auch.

Ein Logenplatz. Dieser Logenplatz steht sinnbildlich für den ursprünglichen Zweck dieses Blogs, der sich ja großspurig „Watchblog“ nennt: Das Geschehen in der Lego-Welt sollte beobachtet und kritisiert werden, gerne mit satirisch-sarkastisch-ironischem Unterton, aus der Loge heraus.

Der Zigarettenanzünder ist im Arsch. Und auch sonst liegt bei diesem Bluesmobile einiges im Argen. Das fängt schon mit der Größe des Gefährts an, die es für Minifigs nicht mehr ganz passend erscheinen läßt. Außerdem ist die Motorhaube zu hoch und sind die Bilder zu düster.

Don Camillo und Peppone. Diese klassischen Filme der Schwarzweiß-Ära fand ich als Kind schon toll, und auch heute noch liebe ich den Witz und die Warmherzigkeit. Der Nachbau des Kirchleins konnte darum nur in der Schwarzweiß-Version gezeigt werden, was denn auch einen entscheidenden Vorteil hatte…

Schwanensee. Genauer: Pas de quattre, Tanz der kleinen Schwäne. Hier habe ich den Versuch unternommen, die Atmosphäre einer annähernd zweistündigen Ballettaufführung in nur einem Bild festzuhalten. Die zur Szene gehörige Musik gehört zu den bekannteren Stücken aus dem Ballett.

Das rote Rathaus. Der Zauberer Borrhos hat sich ausgerechnet das Dortmunder Rathaus zu seinem Stammsitz auserkoren. Das war mal das älteste steinerne Rathaus Deutschlands, ehe es nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen wurde. Aber so weit sind wir noch nicht; noch steht es hier in Lego gemeißelt.

Ein Hausflur. Aber nicht irgendein Hausflur, sondern jener aus der US-Sitcom Friends. Dies ist ein Ein-Bild-MOC in ..nun ja.. zwei Bildern. Und es ist natürlich eine Kulisse, was wiederum dem Vorbild entspricht, das ja ebenfalls bloß eine Kulisse ist.

Klytämnestra. Als Agamemnon nach zehn Jahren und einigen Stunden des Krieges gegen Troja (Anm. d. Red:: Gewonnen!) nach Mykene heimkehrte, fand er sein Weib Klytaimnestra in ungnädiger Stimmung: „Um diese Zeit kommst du also heim, du Schuft?“

Die kleine Meerjungfrau. Buchbesprechungen erfordern bisweilen einfach eine Illustration. Für die Besprechung von Andersens gleichnamigem Märchen baute ich rasch den Felsen im Kopenhagener Hafen.

¡Viva la revolución! Hier hocken zwei Führer der Revolution und künftige Konkurrenten um die Macht im Staate auf dem Staatsschatz der Republik. Schnell dahingebaut aus Anlaß von … weiß ich nicht mehr. Vielleicht nur, um mal gewisse Minifigteile angemessen zu verbauen.

Dortmunder Morgenpost. Seit dem Set 6055, spätestens aber seit dem Lucky-Luke-Album „Die Postkutsche“ war ich von Postkutschen fasziniert.

Deckszene. „Was sagen diese Figuren?“ war die Frage. Die Antwort hätte präzise ausfallen können bzw. sollen, aber wurde nur selten gegeben. – Dies ist ein weiteres schnell dahingebautes Ein-Bild-MOC, aber zu Größerem komme ich ja nicht…

Der Name der Rose. Mit dieser Szene illustrierte ich die (Lego-)Besprechung von Umberto Ecos Bestseller. Das Bestreben geht dahin, die gesamte Bildfläche mit Lego ausgefüllt zu sehen. Selbst das hereinfallende Licht wurde mit Lego-Mitteln erzeugt.

Zeitumstellung. Vor oder zurück? Diese Frage stellt sich halbjährlich. Für die Illustration setzte ich ein kleines Kamin-MÖCchen ein, das schon seit ewig und drei Tagen in meinem MOC-Archiv lagert.

5 Responses to Werkschau

  1. Wortman sagt:

    Hast du die alle eigentlich wieder auseinander genommen oder hast du so viele Steine, dass sie noch alle existieren? :)

    • Jojo sagt:

      Zum Teil gibt es die MOCs noch. Das gelbe Haus zum Beispiel steht hier seit über 20 Jahren. (Also nicht „hier“, da ich zwischendurch umgezogen bin, aber „bei mir“.) Greisbarts Turm und das Dortmunder Rathaus stehen hier auch noch, einige Kleinigkeiten habe ich auch noch am Stück eingelagert.

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