Tap Dance.

Hätte den Spengler der Bauernschaft Billund eines Tages der Hafer gestochen, und er hätte sich eine Spritzgußmaschine angeschafft und Plastikspielzeug hergestellt, dann wäre das oben dargestellte Malheur vielleicht ausgeblieben. Aber so war es der Tischler, und der hat sich den Wasserhahn irgendwie geschnitzt. Wobei mir schleierhaft ist, wie das passieren konnte; denn beide Teile auf dem Bild tragen dieselbe Formnummer in Innern: „3 01“.

Aber mit Wasserhähnen hamses in Billund. So auch hier:

Seit 1984 gibt es diesen Düsenaufsatz, verwendet als Feuerlöscher, Wasserhahn, Schalthebel und so weiter. Irgendwo wurde das Teil vielleicht mal so verwendet, daß das imaginäre Wasser nicht aus der vorderen Düse, sondern aus dem Standfuß tröpfeln sollte. Und bei der nächsten fälligen Generalüberholung der Spritzgußform dachte sich ein schlauer Mensch: Wie wäre es denn, wenn wir bei dem Teil ein Loch im Fuß hätten? Gesagt, getan.

Weshalb dafür das eigentlich vorgesehene Loch in der Düse entfallen mußte, entzieht sich wiederum jeder nachvollziehbaren Erklärung. Ich habe jedenfalls keine, und darum ist hier Schluß.

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One Response to Tap Dance.

  1. Wortman sagt:

    Da gibt es bestimmt noch mehr Steine mit Unterschiede ;)

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