augenknibbeln bei kindern

23. September 2013

Häh? Ja, fand ich eben auf der hiesigen administrativ einsehbaren Statistikseite als Suchanfrage, die jemanden zu diesem Blögchen geführt hat. Und obwohl sie nicht in Frageform formuliert ist, hielt ich „augenknibbeln bei kindern“ für wert, kurz darauf einzugehen. Denn mit Augenknibbeln fing es bei mir als Kind auch an, das Kurzsichtigwerden nämlich. Wenn also Kinder mit den Augen knibbeln, kann es zumindest nicht schaden, mal beim Augenarzt die Sehschärfe kontrollieren zu lassen.

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Die Pöhlizei.

13. September 2013

Die Polizei ist beleidigt.
Pöh!


Thema: Vitrinen.

13. September 2013

Aus den Kommentaren:
„Jojo, berichte uns bei Gelegenheit doch mal, ob du willensstark genug warst der Gier zu widerstehen.“
Darauf ..äh.. muß ich jetzt schon sagen: Natürlich nicht.

Also, Vitrinen. In der „Vitrine“, also bei mir offen im Regal, stehen nur einige der ersten Rittersets und einige Eigenbauten und stauben zu. Ansonsten steht viel aktuelles Lego herum, das eigentlich längst auseinandergenommen und nach Teilen sortiert weggeschafft sein sollte. Sammelsets für die nicht vorhandene Virtrine gäbe es viele und könnten nach Themenkreisen präsentiert werden: Alle Rittersets. Alle Piratensets. Viele Stadtsets der 80er Jahre. Fast alle Raumfahrtsets der Classic-Space-Ära. Und (irgendwie leider) inzwischen ja sogar Eisenbahnsets. Auch ein Straßenzug mit den modularen Häusern („Café Corner“) könnte hier stehen, und eben auch der eine oder andere Eigenbau. Meine Wohnung wäre ein Spielzeugmuseum, aber dazu ist der Platz nicht vorhanden.

Die Vorteile von Vitrinen sind klar: Das Exponat wird würdig präsentiert und ist vor Verschmutzung geschützt. Durch das in der Regel kubische Format sind die Vitrinen möglicherweise stapelbar.
Gleichzeitig ist der Vitrinenkubus auch ein Nachteil. Denn ein offen stehendes Modell verbraucht nur den Platz, den es eben braucht, ohne den Raumbedarf durch den übergestülpten Käseglockenkubus. Überdies neigen Vitrinenmodelle dazu, für die Ewigkeit in dieser Vitrine zu verharren, und dann wird die Ausstellung statisch.

Die Alternative zur Vitrine ist, die Sets im eigenen Saft zu lagern, sprich: im Originalkarton. So halte ich es mit meinen Rittersets:


Die Kartons sind stapelfreundlich kubisch-kompakt und dekorativ bunt. Und bei nostalgischem Verlangen läßt sich das Modell geschwind hervorholen, bauen (!) und auch mal zeitweilig präsentieren. Das Problem ist freilich, daß nicht unbedingt zu jedem gebrauchten Sammelmodell ein Originalkarton aufzutreiben ist. (Mein silbriggrauer 12-Volt-Stapel ist deutlich schmaler.)


30 Jahre Verspätung.

8. September 2013

Nostalgie is’ ’ne Bitch. Seit der Kindheit schleppe ich legobezügliche Sehnsüchte mit mir herum, die ich längst überwunden glaubte. Das Thema Eisenbahn spielte in meinem Kinderzimmer nie eine große Rolle. Zwar hatte ich ein Set 724, das meine Mama 1984 (!) vom Ramschtisch eines Spielzeugladens klaubte, und darum auch einen grauen 12V-Trafo und eine Packung graue Schienen, die nicht zu den blauen Kurven des Zugsets paßten. Aber das war’s dann auch. Die Bilder auf den Eisenbahnseiten des Katalogs waren spannend, aber meine Geschenkkapazitäten wurden von anderen Dingen aufgezehrt.

Im Zuge meiner AFOL-Werdung kaufte ich dann noch diverse Eisenbahnsets, weil ich anfangs noch glaubte, ich könne oder müsse ja alles sammeln. Das Sonderset 3225 wurde angeschafft, und da ich mich dem Hype nicht zu entziehen vermochte, auch die Santa-Fe-Lok 10020 samt zugehöriger Waggons in benötigter Anzahl. Ich machte mir nicht die Mühe, die Lok zu motorisieren, da mir Vergnügen an Lego vornehmlich das Bauen bereitet, und es nicht nötig ist, am Regler zu stehen und Züge im Kreis fahren zu lassen. Aus demselben Grund unterließ ich es auch, den Smaragd Express 10194 mit einer aufwendigen Motorisierung zu versehen. Das faszinierende Rattern des Fahrwerks spielt sich auch im Schiebemodus ab.

Aber ach. Nun erbot sich die Gelegenheit, Barbaras Rangierlok 7760 zu übernehmen, in schönem Sammelzustand. Und so ein Schätzchen will natürlich auch mal fahren, und zwar standesgemäß auf grauen Schienen. Also mußte ich zunächst mal Kurven besorgen. Und wo ich gerade dabeiwar, auch gleich noch Weichen. Und, was soll der Geiz! ein Signal und, um die 12V-Infrastruktur zu vervollständigen, auch noch den elektrischen Bahnübergang. Und alles nur, um an einem trüben Sonntagnachmittag nostalgische Szenen wie diese aufzubauen:


Der Bahnübergang 7866 ist Baujahr 1983. Ein Blick auf den Kalender versichert mich darin, daß gegenwärtig das Jahr 2013 läuft. Eigentlich finde ich es ein bißchen spät, um jetzt noch ins 12-Volt-Geschäft einzusteigen. Aber was soll ich machen, die 80er Jahre waren meine Zeit und bilden meinen Sammelschwerpunkt. Außerdem macht es wirklich Spaß, Weichen, Signale und Schranken mit einem Tastendruck zu bedienen. Soviel also zu meinem Schwur: „Elektrifizierung muß nicht sein!“ Jetzt hoffe ich, daß ich mich wenigstens am Riemen reißen kann und nicht alles ranschaffe, was es an 12-Volt-Material so gibt. Denn der Zug ist keineswegs abgefahren, bloß die Ticketpreise haben sich deutlich erhöht.