„Soll Produkt rein?“

Häh?

Mit Friseuren zu kommunizieren, ist echt nicht einfach. Das geht schon mit der Frage los: „Wie soll’s denn geschnitten werden?“ Ja kurz, halt. Gründend auf langjährige Erfahrung habe ich mir inzwischen eine Anweisung zurechtgelegt: Sommerlich kurz (ja, auch im Herbst), Ohren frei, Nacken anschneiden. Die meisten Figaros schaffen es dann, tatsächlich – wie verlangt – die Haare zu kürzen. Manche hingegen wollen noch irgendwie ihrer kreativen Seite Ausdruck verleihen und stellen unsinnige Fragen, wie eben: „Soll Produkt rein?“ Häh? Ja, ich wiederhole mich. Es dauerte aber auch einige Bruchteile einer Sekunde, bis ich schnallte, was gemeint war, und antworten konnte: „Nee, nich’ nötig.“ Als ob Haargel geeignet wäre, aus meinen Haaren eine Frisur zu machen; da ist die genetische Disposition vor. Von der Krankenkasse wird es nicht anerkannt, aber ich bin haarbehindert. Und dann kommt der Friseur und foppt mich!

Draußen zwitschert’s. Frühling!

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2 Responses to „Soll Produkt rein?“

  1. Nacken anschneiden? Au! Ich hoffe, es waren bloß die Haare.

    • Jojo sagt:

      Genau, das ist auch so Friseursprech. Als ich zum ersten Mal gefragt wurde: “Nacken anschneiden?”, hoffte ich, daß nur die Haare gemeint seien und ging das Risiko ein, einfach mal “ja” zu sagen. Das Ergebnis konnte ich genehmigen, darum habe ich die Formulierung in meine Standardfriseuranweisung übernommen.

  2. Kenne ich genauso. Wobei man mir neuerrdings HaarWACHS anbietet. Ich muss furchtbar alt aussehen…

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