Der Zigarettenanzünder ist im Arsch.

21. Juli 2011

Zum Glück bin ich Nichtraucher.
Und damit hier auch mal wieder was steht, bediene ich mich eines alten Blogger-Tricks: Ich „blogge“ nämlich jemandes anderen … jemand ander- es … jedenfalls Genitiv von „jemand“ Zeugs. Und zwar Chris’ niedliche Miniversion des legendären Blues- mobils. Das Bild ist ein Link. →

Ein weiterer Trick zur Überbrückung von Content-Lücken ist das Wiederholen alten Krams, was gerne im Print-Journalismus („Zeitung“, falls das jemandem noch was sagt) angewandt wird. Und das kann ich auch. Dem Anlaß entsprechend zerre ich hiermit alte Bilder … nein, falsch, ich zerre neue Bilder eines alten Bauwerks hervor, um hier den Anschein von Inhalt zu erwecken. Der Begriff „Bauwerk“ wirkt wenig passend, wenn es um Automobile geht, jedoch ist es halt ein Werk, was ich baute. Die Bildchen sind wiederum Links.









Is this the new Bluesmobile, or what?

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Spontanheilung.

10. Juli 2011

Die Minifig, wie wir sie kennen und lieben, erblickte bekanntlich im Jahre 1978 das Licht Jütlands. Zuvor bereits hatte sie seit 1975 im Kaulquappenstadium ohne Arme und Beine auf ihre volle Ausreifung gewartet. Den Kopf dieser Figuren zierte natürlich ein Knopf mit Lego-Logo.

Ungefähr im Jahre 1990 wurde der Lego-Figur dann die Fontanelle gespalten, wie Bud Spencer es ausdrücken würde. In Sets jenes Jahrgangs tauchten plötzlich Figuren auf, die anstelle des Lego-Logos eine mercedessternförmige Öffnung in der Schädeldecke aufwiesen. Übrigens konnten Figuren mit Loch im Kopf und solche ohne Loch im Kopf durchaus gemeinsam in fabrikneuen Sets vorkommen, denn Lego brauchte natürlich seinen Vorrat an Köpfen alter Bauform noch auf. Der Sinn dieses chirurgischen Eingriffs blieb lange, nämlich für immer, im Dunkeln. Die Spekulationen reichen von „Materialersparnis“ über „Köpfe konnten zwecks immer aufwendigerer Bedruckung sicherer fixiert werden“ bis zu „Kinder, die sich so einen Kopf in die Nase stecken, sollen noch durch das Teil hindurch Luft bekommen.“ Ob eine dieser Erklärungen zutrifft – man weiß es nicht.

Eigentlich kann keine dieser Erklärungen zutreffen, denn der ursprüngliche Grund fürs Loch in der Schädelplatte muß wohl weggefallen sein. Oder es gab nie einen. Seit neuestem ist das Loch nämlich wieder zugewachsen, wenn auch nur unvollständig. Der Knopf auf dem Kopf bleibt eine Hohlnoppe, man muß also von einer Defektheilung sprechen, bei der eine Narbe zurückbleibt.

Übrigens treten Köpfe mit Mercedessternloch und solche mit zugewucherter Noppe wiederum gleichzeitig auf. Während Schmied und Ritter des Sets 6918 sich freuen können, daß es bei ihnen nicht mehr hineinregnet, haben die Figuren des Sets 7187 aus dem selben Jahrgang (2011) weiterhin das Loch im Kopp. Diese Stichprobe ist natürlich nicht repräsentativ, bei anderen Setbesitzern mag die Verteilung anders sein.


Legoland Raumfahrt an die Kette gelegt.

2. Juli 2011