Das muß wehtun.

Mit dieser Spritze möchte ich mich ja nicht pieksen lassen. Wer mit solch einer Spritze Blut abnimmt, operiert auch mit dem Löffel am offenen Herzen.
(Hm, für das Bild hätte ich die Spritze wohl andersherum drapieren sollen. Der Monk in mir fühlt sich durch den verkehrtherumen Lego-Schriftzug* gestört.

*) Und nein, es darf nicht „LEGO® Schriftzug“ heißen. Lego, die Firma und ihre Anwälte müssen hier einen Bindestrich hinnehmen, da ihn die deutsche Grammatik vorsieht und „Schriftzug“ nun mal kein Lego-Produkt ist. Klammer zu.)

Bemerkenswert an dem Injektionsutensil ist freilich auch das Griffstück. Denn korrekterweise ist dieses Griffstück gar kein solches, sondern der Kolben, der in den Zylinder gedrückt wird, um den Inhalt hinauszupressen. Darum muß es eben schmaler im Durchmesser sein als dieser Zylinder. Um einer Minifig dennoch zu ermöglichen, die Spritze auch an ihrem Ende zu packen, ist dieser Kolben gerade so lang, wie eine Minifighand hoch ist, wodurch er perfekt eingeklemmt werden kann. Da hat sich einer was bei gedacht! Diesen Eindruck hat man nicht immer, darum ist es um so schöner, wenn man ihn doch einmal gewinnt. Einen Nachteil hat das dünne Endstück freilich auch, insofern es nicht ohne weiteres möglich ist, es in einer normalen Klemme zu befestigen, die ja lediglich Plattenstärke hat.

Der Gesichtsausdruck und natürlich die berufliche Tätigkeit dieser Sammelfigur aus Set 8683 ließ mich übrigens sofort an Carla Espinosa denken, die Oberschwester in der Fernsehserie Scrubs. Wie es der Zufall und meine Lego-Sammlung wollten, hatte ich alle erforderlichen Teile, um der Figur den entsprechenden Kittel überzuwerfen. Das ist gar nicht so simpel, denn dunkelpinke Oberkörper und vor allem Beine sind nicht sehr verbreitet. Würde diese außerordentlich gute Serie in einem deutschen Krankenhaus spielen, wäre das alles viel unkomplizierter und täte nicht so weh in den Augen. Aber Irrealis gildet nich’, und es hat ja auch so geklappt.

Meiner Mutter zufolge, einer gelernten Kinderkrankenschwester, dürfen Schwestern gar keine Spritzen verabreichen, sind aber die einzigen, die das können, weshalb die Ärzte diese Aufgabe gerne mal an sie weiterdelegieren.

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