Buch der Woche: Das elektrische Kochen

2. Dezember 2009

Das Blöde an diesen ganzen Scala-Büchern ist ja, daß sie auf die ..nun ja.. Lebenswelt der Scala-Männchen (und vor allem: -Weibchen) hin optimiert sind. Dieses Leben spielt sich vornehmlich auf Pferderücken und in Mädchenzimmern von Traumvillen ab. Da bleibt es nicht aus, daß neben dem ein oder anderen Tagebuch, von dem hier noch die Rede sein wird, auch dieses oder jenes Kochbuch auf dem Büchertisch landet. Diese Kochbücher sollen hier auch abgehandelt werden, damit sie vom Tisch kommen, und das, obwohl ich kein Kochbuchafficionado bin, beileibe nicht. Diese Unlust am Kochen habe ich wohl von meiner Mutter geerbt, welchselbige zwar – wie könnte es anders sein! – gute Hausmannskost auf den Tisch brachte, an die ich mich gerne zurückerinnere. Die aber auch nur ein mir erinnerliches Kochbuch ihr eigen nannte, aus dem also, sofern nicht selbstkre-iert oder wiederum von ihrer Mutter übernommen, die Rezepte stammen mußten. Es war dies „Das elektrische Kochen“, offenbar ein, so recherchierte ich nun, Standardwerk der Hauswirtschaft aus dem Jahre 1936. Das Exemplar in unserer Küche war freilich eine spätere Auflage aus den 60er Jahren, oder laß es die 50er sein. Es gab darin schon Sonderseiten mit farbigen Photographien. Und das Buch war blau, wie es schon 1936 gewesen war und wohl auch in der 60sten Auflage heutzutage noch ist. Das ist nun Pech, denn die Lego-Version ist wahlweise rot oder mintgrün.


(Das mintgrüne Buch einzeln zu zeigen, ist etwas witzlos. Der Leser sei versichert: Es steht dasselbe drin.)

Das Buch ist natürlich für Freunde des elektrischen Kochens gedacht (wie der Name schon sagt) und als solches gut gemeint. Allein, es nützt mir nichts, denn bei mir wird noch auf dem Kohleherd gekocht.

Aber für mich wurden diese Bücher natürlich auch nicht geschrieben. Vielmehr tut das grüne Exemplar in der Scala-Küche 3243 seinen Dienst, während das rote Buch zum Inventar der Küche 3115 gehört.


Du merkst, daß du alt wirst, …

1. Dezember 2009

…wenn du mehr beige 1×1-Fliesen hast als althellgraue.
(Ergibt das überhaupt einen Sinn?)


Der Teufel ist ein Eichhörnchen.

1. Dezember 2009

Das ist natürlich Quatsch. Es steckt ja nicht in jedem Detail ein Eichhörnchen, und der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg hatte auch bisweilen eher menschliche denn eich- hörnerne Züge. Wie dem auch sei. Bauen kann man dieses Lego-Hörnchen leider nur in rot*, weil nur in dieser Farbe alle entscheidenden Teile verfügbar sind. Kruzial, wie es im Englischen heißt, ist die Blüte. Schwarze Eichhörnchen, oder gar graue und braune, wären zwar wünschenswert, aber da gibt es nicht alle Teile, falls überhaupt.
*) Oder weiß oder gelb oder blau, aber das sind doch keine annähernd vernünftigen Farben!


Ran an die Nüsse!

Dieses Eichhörnchen ist freilich nicht neu, ich geb’s zu, sondern es hatte seinen ersten Auftritt bereits vor über einem Jahr in Gronlifs Zauberwald: